13 90 brutto in netto
13 90 brutto in netto: Was vom Mindestlohn 2026 übrig bleibt
Bei 13,90 € brutto pro Stunde und 40-Stunden-Woche liegt das Brutto-Jahresgehalt bei rund 28.832 €. Netto bleiben je nach Steuerklasse etwa 1.800 bis 2.000 € monatlich.
13 90 brutto in netto: Was Sie vom neuen Mindestlohn 2026 erwarten können
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland ein neuer gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Stunde. Viele Arbeitnehmer fragen sich: „13 90 brutto in netto – was bleibt am Ende des Monats übrig?“ In diesem Artikel erklären wir die Umrechnung, zeigen typische Abzüge und geben eine realistische Netto-Einordnung.
Brutto vs. Netto – der grundlegende Unterschied
Brutto ist der Lohn, den Ihr Arbeitgeber Ihnen vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben zahlt. Netto ist der Betrag, der tatsächlich auf Ihrem Konto landet. Die Differenz setzt sich zusammen aus:
- Lohnsteuer (abhängig von Steuerklasse und Einkommen)
- Solidaritätszuschlag (entfällt für die meisten Geringverdiener)
- Kirchensteuer (falls Mitglied)
- Krankenversicherung (ca. 14,6 % + Zusatzbeitrag, je nach Kasse)
- Pflegeversicherung (ca. 3,05 %; 3,4 % für Kinderlose ab 23)
- Rentenversicherung (18,6 %)
- Arbeitslosenversicherung (2,6 %)
Die Summe dieser Abzüge liegt bei etwa 20–25 % des Bruttos für Mindestlohn-Empfänger. Der genaue Prozentsatz variiert je nach persönlicher Situation.
13,90 € brutto pro Stunde – das Jahres- und Monatsbrutto
Bei einer typischen Vollzeitstelle mit 40 Stunden pro Woche ergibt sich:
- Stundenlohn: 13,90 € brutto
- Wochenlohn: 13,90 € × 40 = 556 € brutto
- Monatslohn (Durchschnitt): 556 € × 4,33 = ca. 2.408 € brutto
- Jahreslohn: 556 € × 52 = 28.912 € brutto (laut On-Site-Datenbank rund 28.832 €)
Zum Vergleich: Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst aller Vollzeitbeschäftigten lag 2025 laut Destatis bei 4.851 € – also fast doppelt so hoch. Der Mindestlohn liegt damit deutlich unter dem Median von etwa 3.750 € monatlich.
Netto-Einordnung: Was bleibt bei 13,90 € brutto?
Eine pauschale Netto-Angabe ist nicht möglich, da die Abzüge individuell sind. Dennoch geben wir eine grobe Orientierung für die häufigsten Steuerklassen (Stand 2026, ohne Kirchensteuer, ohne Kinder):
| Steuerklasse | Brutto monatlich | Netto ca. |
|---|---|---|
| I (ledig) | 2.403 € | 1.750 € |
| III (verheiratet, Alleinverdiener) | 2.403 € | 2.000 € |
| V (verheiratet, geringeres Einkommen) | 2.403 € | 1.550 € |
Die Spanne liegt also zwischen etwa 1.550 € und 2.000 € netto pro Monat. Wer Kinder hat oder in einer günstigen Krankenkasse ist, kann etwas mehr behalten. Regionale Unterschiede bei den Sozialversicherungsbeiträgen (z. B. Zusatzbeitrag der Krankenkasse) verschieben den Betrag um bis zu 50 €.
Vergleich mit anderen Berufen
Der Mindestlohn von 13,90 € entspricht einem Jahresbrutto von rund 28.800 €. Zum Vergleich: Laut unserem Berufsspiegel verdienen Krankenpfleger/innen im Durchschnitt etwa 42.000 € brutto/Jahr, Softwareentwickler/innen rund 62.000 €. Der Mindestlohn liegt also deutlich unter dem, was in vielen Berufen üblich ist. Dennoch ist er für viele Beschäftigte in einfachen Tätigkeiten (z. B. Reinigung, Gastronomie, Lager) die relevante Lohnuntergrenze.
Weitere Details zu Gehaltsspannen finden Sie in unserem Ratgeber oder auf der Seite Berufsgehalt mit interaktiven Vergleichen.
Was beeinflusst den Nettolohn zusätzlich?
Neben der Steuerklasse spielen folgende Faktoren eine Rolle:
- Kirchensteuer: 8 % bzw. 9 % der Lohnsteuer – bei Steuerklasse I etwa 15–20 € monatlich.
- Kinderfreibeträge: Entlasten bei der Lohnsteuer, erhöhen das Netto.
- Krankenkassen-Zusatzbeitrag: Variiert zwischen 0,8 % und 1,8 % – Unterschied bis zu 20 € monatlich.
- Bundesland: In Ostdeutschland liegen die Bruttolöhne im Schnitt etwas niedriger, aber die Abzüge sind ähnlich.
Eine genaue Berechnung für Ihre persönliche Situation bietet der Brutto-Netto-Rechner der Bundesregierung. Wir empfehlen, diesen zu nutzen, um Ihr individuelles Netto zu ermitteln.
Fazit: 13 90 brutto in netto – eine realistische Einordnung
Der neue Mindestlohn von 13,90 € brutto bringt Vollzeitbeschäftigten ein Brutto von rund 2.400 € monatlich. Netto bleiben je nach Steuerklasse zwischen 1.550 € und 2.000 €. Das ist zwar eine spürbare Erhöhung gegenüber dem vorherigen Mindestlohn (12,82 €/Std. 2025), liegt aber immer noch deutlich unter dem Durchschnittsverdienst in Deutschland. Wer mehr verdienen möchte, sollte in tarifgebundene Branchen oder qualifizierte Berufe wechseln – unser Berufsspiegel gibt dazu einen Überblick.
Denken Sie daran: Die genannten Zahlen sind Orientierungen. Verbindlich sind Ihr Arbeitsvertrag und Ihre Lohnabrechnung. Bei Fragen zu Ihrem konkreten Nettolohn hilft ein Steuerberater oder der Lohnsteuerhilfeverein weiter.
Häufige Fragen
Was bedeutet 13 90 brutto in netto?
13,90 € brutto pro Stunde ist der neue gesetzliche Mindestlohn ab 2026. Brutto ist der Lohn vor Abzügen. Netto ist das, was nach Steuern und Sozialabgaben auf Ihrem Konto landet. Bei Vollzeit (40 Std./Woche) ergibt das ein Brutto von etwa 2.403 € monatlich. Netto bleiben je nach Steuerklasse zwischen 1.700 € und 2.100 €.
Wie hoch ist das Jahresbrutto bei 13,90 € pro Stunde?
Bei einer 40-Stunden-Woche und 52 Wochen im Jahr beträgt das Brutto-Jahresgehalt rund 28.832 € (13,90 € × 40 Std. × 52 Wochen). Bei Teilzeit entsprechend weniger. Dieser Betrag liegt deutlich unter dem deutschen Durchschnittsverdienst von etwa 58.000 € brutto/Jahr.
Welche Faktoren beeinflussen den Nettolohn bei 13,90 € brutto?
Der Nettolohn hängt von Ihrer Steuerklasse (I bis VI), dem Familienstand, Kinderfreibeträgen, Kirchensteuer und der Krankenkasse ab. Auch regionale Unterschiede bei den Sozialversicherungssätzen (z. B. Zusatzbeitrag Krankenkasse) wirken sich aus. Eine grobe Orientierung: Steuerklasse I ergibt ca. 1.750 € netto, Steuerklasse III ca. 2.000 € netto monatlich.
Ähnliche Ratgeber
13.90 brutto in netto
13,90 Euro brutto in netto: Was bleibt vom Mindestlohn 2026 übrig?
Erfahren Sie, wie viel von 13,90 Euro brutto netto übrig bleibt. Alle Abzüge, Steuerklassen und Vergleich mit Durchschnittsgehältern – für Einstieg, Berufserfahrung und Senior-Positionen.
mindestlohn 2026 netto
Mindestlohn 2026 netto: Was bleibt vom Brutto übrig?
Erfahren Sie, wie hoch der Mindestlohn 2026 netto ausfällt, welche Abzüge anfallen und wie er sich im Berufsvergleich einordnet. Alle Infos auf berufsgehalt.de.
netto mindestlohn 2026
Netto Mindestlohn 2026: Was bleibt vom Brutto übrig?
Erfahren Sie, wie hoch der netto mindestlohn 2026 ausfällt, welche Abzüge anfallen und wie er sich im Vergleich zu anderen Berufen einordnet. Brutto-Netto-Rechnung und Tipps.
mindestlohn 2026 netto steuerklasse 1
Mindestlohn 2026 netto Steuerklasse 1: Was bleibt vom Brutto übrig?
Erfahren Sie, wie viel vom Mindestlohn 2026 in Steuerklasse 1 netto übrig bleibt. Brutto-Jahresgehalt, Abzüge und Vergleich mit anderen Berufen.
mindestlohn
Brutto vs. Netto beim Mindestlohn: Was bleibt Ihnen 2025 und 2026 vom gesetzlichen Minimum?
Erfahren Sie, wie sich der gesetzliche Mindestlohn auf Ihr Brutto- und Nettogehalt auswirkt. Steuerklasse, Abzüge und Berufsvergleich – verständlich erklärt.
4000 brutto in netto
4000 brutto in netto: Was bleibt vom Monatsgehalt übrig?
Sie verdienen 4.000 Euro brutto im Monat? Erfahren Sie, wie viel netto davon abhängt – abhängig von Steuerklasse, Region und Tarif. Mit Vergleich zum Median.